Texte schreiben, Perücke tragen, Schnee genießen – der Januar 2026 hatte eine ganz eigene Mischung. Vieles spielte sich leise am Schreibtisch ab, anderes war laut, bunt und sehr gemeinschaftlich. Während ich stundenlang an Texten gefeilt, Strukturen sortiert und meine Website inhaltlich aufgebaut habe, lief parallel die Faschingskampagne meines Mannes mit Proben, Auftritten und Kostümen. Dazwischen lag Schnee, der den Alltag entschleunigt hat, kranke Kinder und kleine Pausen, die mir geholfen haben, bei mir zu bleiben. Rückblickend war es ein Monat, der weniger nach außen, dafür sehr klar nach innen gearbeitet hat.
Texte schreiben – Website-Arbeit als Hauptfokus
Der Januar stand ganz im Zeichen der Website-Erstellung. Ich hatte mich sehr auf den Kurs „Website leicht gemacht“ von Stefanie Motiwal gefreut. Dabei ging es in den ersten Modulen weniger um technische Umsetzung als um inhaltliche Klarheit. Ich habe intensiv an Texten gearbeitet, viel recherchiert, gestrichen, neu formuliert und zusammengeführt.
Zentral war die Frage, wie ich meine Arbeit so beschreibe, dass sie sich stimmig anfühlt – für mich und für die Mütter, die sich darin wiederfinden sollen. Viele Inhalte wurden bewusst vereinfacht, andere präzisiert. Es ging darum, die eigene Haltung klarer zu formulieren: weg von Erklärungen, hin zu Klarheit.
Diese Arbeit war zeitintensiv und gleichzeitig erfüllend. Ich habe gemerkt, wie viel ich letztes Jahr an Zeit und Geld schon investiert habe, um genau diese Klarheit zu finden. Jetzt war es schön zu sehen, wie die einzelnen Puzzlestücke zusammenfinden. Der Januar war damit kein produktiver Monat im klassischen Sinne, sondern ein ordnender: noch ist wenig sichtbar, aber es ist entscheidend für alles, was folgt.
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Helau und Alaaf – Fasching als fester Bestandteil unseres Januars
Wie jedes Jahr war der Fasching ein großes Thema in unserer Familie. Durch das Männerballett meines Mannes war der Januar geprägt von mehreren Proben pro Woche, Generalproben und Auftritten. Das bestimmte den Rhythmus des Monats ganz automatisch.
Auch ich war aktiv dabei. Ich habe eine Sitzung besucht und einen kurzen Auftritt bei der Kindersitzung übernommen, bei dem ich auf den Kinderfasching hingewiesen habe, den ich am Rosenmontag moderieren werde. Diese Moderation übernehme ich kostümiert als Igel Mecki. Kennst du ihn noch 😂? Die meisten Kids nicht mehr, aber egal…
Die Sitzung des 1. LCV „Die Haselnuss“ stand unter dem Motto 70 Jahre – eine Reise um die Welt. Dieses Motto habe ich als Stewardess begleitet. Der Fasching war damit nicht nur Unterhaltung, sondern ein fester sozialer Rahmen, der Gemeinschaft, Engagement und viel Herzblut zusammenbringt.








Schnee genießen – Pausen, kranke Kinder und eine besondere Januar-Energie
Der Januar hat für mich jedes Jahr eine eigene Qualität. Bis zum 6. Januar schwingt für mich noch deutlich die Zeit der Raunächte mit – diese Phase zwischen den Jahren, in der Rückschau und Ausrichtung ganz natürlich ineinandergreifen. Genau diese Energie habe ich im Januar bewusst genutzt, vor allem fürs Bloggen: zum Zurückblicken, Einordnen und Ausrichten auf das neue Jahr.
Der Alltag startet bei uns ohnehin erst wieder richtig mit dem Schulbeginn. Dadurch entsteht im Januar ein Übergangsraum, der weniger getaktet ist als andere Monate. Dieses langsame Anlaufen hat mir gutgetan und den Raum geschaffen, konzentriert zu arbeiten und gleichzeitig nach innen zu hören.
Zusätzlich lag seit vielen Jahren mal wieder richtig Schnee. Diese winterliche Stimmung hat den Januar weiter entschleunigt. Leider waren meine Jungs genau in der Zeit krank und konnten die weiße Pracht gar nicht genießen – Schneemänner haben andere gebaut. Gerade deshalb habe ich bewusst auf meinen Energiehaushalt geachtet, mir zwischendurch kurze Spaziergänge gegönnt und Pausen zugelassen, um fit zu bleiben.
Der Januar war damit nicht nur ein Arbeits- und Familienmonat, sondern auch ein Monat des bewussten Übergangs: vom Rückblick ins neue Jahr, vom Innehalten ins Tun.
Was ich im Januar 2026 gebloggt habe
Neben der Website-Arbeit sind im Januar mehrere Blogartikel entstanden, die wichtige Themen für mich aufgreifen:
- Monatsrückblick Dezember 2025 – vom Ausstieg zur Neuausrichtung
- Meine To-Do-Liste bis Ende März 2026 – ein ehrlicher Blick auf die nächsten Wochen
- Trust myself – mein Jahresmotto 2026 – warum Selbstvertrauen die Basis ist
- If I had a dream- meine Vision von Schule, die Kinder stärkt – was Schule sein könnte, wenn sie nicht nur normt, sondern sieht
Ausblick auf Februar 2026
Der Februar wird bunt, familiär und – hoffentlich – ein Monat der Sichtbarkeit. Diese Themen stehen an:
- 16. Geburtstag meines großen Sohnes – die Jugend geht bouldern
- Kinderfasching moderieren – Oben gute Laune, unten gute Laune als Igel Meckie
- Umzug in Gelnhausen – nochmal mitten im Trubel
- Mögliche Baumpflanzprojekte mit der SDW – Natur und ein Wiedersehen mit Schulklassen
- Das Highlight: Die Veröffentlichung meiner Website – nach Wochen intensiver Arbeit wird sie endlich live gehen. Yeah!
Der Januar hat das Fundament gelegt. Der Februar darf es zeigen.
Und bei dir? Wie war dein Januar?
Gab es auch Phasen, in denen Grundlagenarbeit wichtiger war als sichtbare Ergebnisse? Ich bin neugierig – schreib mir gern.
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